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Die Skyline von Philadelphia mit modernen Wolkenkratzern und hohen Gebäuden, die sich im Schuylkill River spiegeln, umgeben von grünen Bäumen unter einem teilweise bewölkten Himmel, fängt den pulsierenden Geist von Philadelphia ein.

Philadelphia Erleben: Die 15 Besten Tipps für Euren Trip

Philadelphia, die Stadt der brüderlichen Liebe, ist ein Ort, an dem sich die Vergangenheit der USA mit einer pulsierenden, modernen Energie vermischt. Wenn Ihr das erste Mal hierher kommt, werdet Ihr schnell merken, dass „Philly“ weit mehr ist als nur der Geburtsort der amerikanischen Demokratie. Es ist eine Stadt der Nachbarschaften, der Wandmalereien und einer kulinarischen Szene, die weit über das berühmte Cheesesteak hinausgeht. Während New York oft laut und hektisch wirkt, bewahrt sich Philadelphia einen bodenständigen Charme, der einladend und authentisch ist. Ihr könnt hier durch kopfsteingepflasterte Gassen schlendern, in denen einst Benjamin Franklin wandelte, und nur wenige Minuten später in einem hochmodernen Restaurant sitzen, das die Grenzen der Fusionsküche neu definiert.

Egal, ob Ihr Geschichtsinteressierte, Kunstliebhaber oder Foodies seid – Philadelphia bietet für jeden Geschmack etwas Einzigartiges. Die Stadt ist zudem erstaunlich kompakt und lässt sich hervorragend zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. In diesem Blogbeitrag erfahrt Ihr alles Wichtige, um Euren Aufenthalt unvergesslich zu machen. Von den klassischen Sehenswürdigkeiten bis hin zu versteckten Juwelen, die nur Einheimische kennen: Bereitet Euch darauf vor, eine Stadt zu entdecken, die stolz auf ihre Wurzeln ist, aber mutig in die Zukunft blickt. Packt Eure bequemsten Schuhe ein, denn es gibt in Philadelphia unglaublich viel zu sehen und zu erleben!

Ein Stadtbild der Innenstadt von Philadelphia bei Sonnenuntergang mit modernen Wolkenkratzern und historischen Gebäuden, darunter der ikonische Uhrenturm des Rathauses von Philadelphia im Vordergrund bei teilweise bewölktem Himmel.
© Depositphotos

Die Independence Hall und die Liberty Bell

Es gibt keinen besseren Ort, um Eure Reise zu beginnen, als das historische Herz der USA. In der Independence Hall wurde sowohl die Unabhängigkeitserklärung als auch die Verfassung der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Wenn Ihr durch diese Hallen geht, spürt Ihr förmlich das Gewicht der Geschichte. Ihr solltet unbedingt im Voraus reservieren, da die geführten Touren sehr beliebt und oft schnell ausgebucht sind. Die Ranger vor Ort erzählen die Geschichten der Gründerväter so lebendig, dass Ihr Euch direkt in das Jahr 1776 zurückversetzt fühlt.

Gleich gegenüber findet Ihr die Liberty Bell. Sie ist weit mehr als nur eine gesprungene Glocke; sie ist ein weltweites Symbol für Freiheit. Ihr müsst für den Besuch der Glocke keinen Eintritt bezahlen, solltet aber Sicherheitskontrollen einplanen. Nehmt Euch die Zeit, die Ausstellungen im Pavillon zu lesen, die erklären, wie die Glocke von Abolitionisten und Suffragetten als Symbol für ihren Kampf genutzt wurde. Es ist faszinierend zu sehen, wie ein einfacher Metallguss so viel emotionale Bedeutung gewinnen konnte.

Fototipp: Positioniert Euch so, dass Ihr durch das Fenster der Liberty Bell im Hintergrund die Independence Hall seht – das ist das ultimative Philadelphia-Motiv für Euer Album.

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Independence Hall in Philadelphia bei Sonnenuntergang, mit dramatischen orangefarbenen und violetten Wolken am Himmel, einer amerikanischen Flagge auf der linken Seite und grünen Bäumen, die dieses Wahrzeichen von Philadelphia einrahmen.
© Depositphotos

Der Reading Terminal Market

Wenn Ihr Hunger bekommt, führt in Philadelphia kein Weg am Reading Terminal Market vorbei. Dieser historische Markt besteht seit 1893 und ist einer der ältesten und größten öffentlichen Märkte der USA. Sobald Ihr die riesige Halle betretet, werdet Ihr von einer Wolke aus Gerüchen begrüßt: frisch gebackene Pretzels, würziges Pastrami und süße Donuts. Es ist der perfekte Ort, um die kulinarische Vielfalt der Stadt auf engstem Raum zu erleben. Ihr findet hier über 80 Händler, die alles von frischen Lebensmitteln bis hin zu fertigen Mahlzeiten anbieten.

Ein besonderes Highlight sind die Stände der Amish, wie zum Beispiel Beiler’s Doughnuts. Beobachtet, wie die frischen Teigwaren vor Euren Augen zubereitet werden. Aber Achtung: Die Amish-Händler sind sonntags nicht da, plant Euren Besuch also am besten unter der Woche oder am Samstag. Probiert unbedingt ein “Roast Pork Sandwich” bei DiNic’s – viele Einheimische schwören, dass es sogar besser ist als das berühmte Cheesesteak. Setzt Euch an einen der Gemeinschaftstische, beobachtet das bunte Treiben und genießt die authentische Atmosphäre. Es ist laut, es ist voll, und es ist absolut Philadelphia.

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Innenmarktszene in Philadelphia mit bunten Obst- und Gemüseständen unter hellen Lichtern, Käufern, die in den Produkten stöbern, hängenden Bannern und Leuchtreklamen. Der Markt ist geschäftig und lebendig, mit hohen Decken und geschäftigem Treiben.
Photo by f11photo

Die Rocky Steps und das Philadelphia Museum of Art

Selbst wenn Ihr keine Kunstkenner seid, ist das Philadelphia Museum of Art ein absolutes Muss. Das liegt zum einen an der ikonischen Treppe, die durch den Film „Rocky“ weltberühmt wurde. Ihr werdet sicher nicht die Einzigen sein, die im Laufschritt die 72 Stufen erklimmen und oben die Arme triumphierend in die Luft werfen. Unten an der Treppe steht zudem die Rocky-Statue, vor der sich oft Schlangen für ein Foto bilden. Es ist ein Riesenspaß und gehört zum Pflichtprogramm für jeden Besucher.

Doch geht bitte auch hinein! Das Museum gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen der USA. Die Sammlung ist gigantisch und reicht von Renaissance-Meisterwerken bis hin zu moderner Kunst. Besonders beeindruckend sind die architektonischen Exponate, wie ein ganzer indischer Tempel oder ein japanisches Teehaus, die im Original im Museum aufgebaut wurden. Ihr könnt hier problemlos einen ganzen Tag verbringen. Von der obersten Stufe der Treppe aus habt Ihr übrigens einen der schönsten Ausblicke über den Benjamin Franklin Parkway bis hin zum Rathaus. Besonders zum Sonnenuntergang ist dieser Ort magisch, wenn die Lichter der Stadt langsam angehen.

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Das Philadelphia Museum of Art ist nachts beleuchtet, und seine große neoklassizistische Fassade, die hohen Säulen und die breiten Steintreppen spiegeln sich auf dem nassen Pflaster - ein beeindruckendes Symbol für Philadelphias reiches kulturelles Erbe.
© Depositphotos

Die Magic Gardens in der South Street

Philadelphia ist berühmt für seine “Mural Arts”, aber die Magic Gardens an der South Street sind noch einmal eine ganz eigene Kategorie. Es handelt sich um ein riesiges Labyrinth aus Mosaiken, das der Künstler Isaiah Zagar über Jahrzehnte hinweg erschaffen hat. Er verwendete dafür alles Mögliche: zerbrochene Fliesen, Glasflaschen, Fahrradräder und sogar Küchenutensilien. Wenn Ihr durch diese Gänge geht, fühlt Ihr Euch wie in einer anderen Welt. Es ist eine Explosion von Farben und Formen, die gleichzeitig eine tiefe persönliche Geschichte des Künstlers erzählt.

Die South Street selbst ist ebenfalls einen Besuch wert. Sie ist bekannt für ihren alternativen Vibe, viele Second-Hand-Läden, schräge Boutiquen und kleine Cafés. Hier ist Philadelphia ein bisschen “edgy” und unkonventionell. In den Magic Gardens solltet Ihr Eure Tickets unbedingt online buchen, da der Einlass begrenzt ist, um das Erlebnis angenehm zu gestalten. Nehmt Euch Zeit, die Details in den Wänden zu entdecken – oft findet Ihr kleine Botschaften oder versteckte Figuren im Mosaik. Es ist einer der fotogensten Orte der Stadt und zeigt die kreative, gemeinschaftsorientierte Seite von Philly.

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Eine Ansammlung von bunten Lichtern, Drähten und verschiedenen Objekten, darunter Ventilatoren und Glühbirnen, sind zu einer chaotischen, künstlerischen Installation mit einer leuchtenden, eklektischen Atmosphäre zusammengewürfelt, die an die lebendige Kunstszene von Philadelphia erinnert.
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Das Eastern State Penitentiary

Ein Besuch in einem Gefängnis klingt erst einmal düster, aber das Eastern State Penitentiary ist einer der faszinierendsten Orte der Stadt. Als es 1829 eröffnet wurde, war es das teuerste und modernste Gebäude der Welt. Hier wurde das Prinzip der Einzelhaft erfunden, um Gefangene zur Reue zu bewegen. Heute ist es eine “ruinierte” Gedenkstätte. Die verfallenen Zellenwände und die abblätternde Farbe erzeugen eine Gänsehaut-Atmosphäre, die Ihr so schnell nicht vergessen werdet. Ihr bekommt am Eingang einen Audioguide, der von dem Schauspieler Steve Buscemi gesprochen wird und Euch packende Geschichten über den Alltag und berühmte Insassen erzählt.

Einer dieser berühmten Insassen war übrigens Al Capone. Ihr könnt seine Zelle besichtigen, die damals luxuriös mit Teppichen und Möbeln ausgestattet war – ein krasser Gegensatz zu den kahlen Zellen der anderen Häftlinge. Das Gefängnis bietet auch Ausstellungen zu modernen Themen wie der Masseninhaftierung in den USA an, was den Besuch sehr aktuell und nachdenklich macht. Wenn Ihr Philadelphia im Herbst besucht, verwandelt sich das Gebäude nachts in eine der gruseligsten Halloween-Attraktionen des Landes („Terror Behind the Walls“). Aber auch bei Tageslicht ist die Architektur im “Wheel-and-Spoke”-Design absolut beeindruckend.

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Eine Ansicht des alten Gefängnisses von Philadelphia mit steinernen Gebäuden und einem hohen weißen Wachturm mit einer Uhr unter einem bewölkten Himmel. Die historische Architektur umfasst vergitterte Fenster und verwitterte Wände.
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Old City und Elfreth’s Alley

Wenn Ihr wissen wollt, wie Philadelphia im 18. Jahrhundert aussah, müsst Ihr durch Old City spazieren. Dieses Viertel ist das historische Zentrum und beherbergt die Elfreth’s Alley, die älteste durchgehend bewohnte Wohnstraße der USA. Die kleinen Backsteinhäuser mit ihren bunten Türen und Fensterläden sind so charmant, dass Ihr Euch wie in einem Kostümfilm fühlen werdet. Achtet darauf, dass hier immer noch Menschen wohnen, seid also respektvoll beim Fotografieren. Es ist ein friedlicher Kontrast zum restlichen Stadtlärm.

In Old City findet Ihr aber nicht nur Geschichte, sondern auch viele moderne Galerien, Design-Shops und erstklassige Restaurants. Es ist eine der schicksten Gegenden der Stadt. Besucht auch die Christ Church, wo die Gründerväter Gottesdienste besuchten, oder das Betsy Ross House, in dem angeblich die erste amerikanische Flagge genäht wurde. Abends verwandelt sich das Viertel in eine belebte Ausgehmeile mit vielen Bars und Lounges. Der Mix aus 300 Jahre alter Architektur und modernem Lifestyle macht den besonderen Reiz von Old City aus. Ihr könnt hier stundenlang einfach nur durch die Gassen treiben lassen und hinter jeder Ecke eine neue kleine Geschichte entdecken.

Eine schmale, kopfsteingepflasterte Straße in Philadelphia mit historischen Backsteinreihenhäusern, amerikanischen Flaggen an vielen Häusern, üppigem Grün und hellem Sonnenlicht, das Schatten auf den Gehweg wirft.
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Der Fairmount Park und die Wissahickon Valley

Philadelphia hat eines der größten zusammenhängenden Stadtparksysteme der Welt. Der Fairmount Park bietet Euch riesige Grünflächen, historische Villen und wunderschöne Wege entlang des Schuylkill River. Wenn Ihr dem Trubel der Stadt für einen Moment entfliehen wollt, ist dies Euer Ort. Ihr könnt Fahrräder leihen und den “Schuylkill River Trail” entlangfahren, der Euch vorbei an der Boathouse Row führt – einer Reihe von historischen Ruderclub-Häusern, die besonders nachts wunderschön beleuchtet sind.

Für ein noch naturverbundeneres Erlebnis solltet Ihr in die Wissahickon Valley Park Sektion fahren. Hier vergesst Ihr komplett, dass Ihr Euch in einer Millionenstadt befindet. Es gibt über 80 Kilometer Wanderwege, die durch dichte Wälder und entlang eines plätschernden Bachs führen. Ihr könnt hier wandern, mountainbiken oder sogar reiten. Ein Highlight ist die “Fingerspan Bridge” oder das historische Gasthaus “Valley Green Inn”, wo Ihr direkt am Wasser eine Pause einlegen könnt. Es ist der perfekte Ort, um nach den vielen Besichtigungen in der Innenstadt einmal tief durchzuatmen und die grüne Lunge Philadelphias zu genießen.

Cheesesteak-Duell: Pat’s vs. Geno’s (und die Alternativen)

Ihr könnt Philadelphia nicht verlassen, ohne ein Philly Cheesesteak gegessen zu haben. Das ist Gesetz! Die bekannteste Rivalität herrscht im Süden der Stadt zwischen Pat’s King of Steaks (↗ jetzt Tisch reservieren*) und Geno’s Steaks (↗ jetzt Tisch reservieren*). Beide liegen sich direkt gegenüber und sind 24 Stunden am Tag hell erleuchtet. Es ist ein Spektakel: Die neonfarbenen Schilder, die Schlangen und das schnelle Bestellen. Ihr müsst wissen, wie man bestellt: „One Whiz Wit“ bedeutet ein Steak mit Cheez Whiz (dem flüssigen Käse) und mit (wit) Zwiebeln. Seid schnell, sonst werdet Ihr in der Schlange nach hinten geschickt – das gehört zum rauen Charme dazu.

Aber hier ist ein Profi-Tipp: Viele Einheimische bevorzugen andere Läden, die oft weniger touristisch und geschmacklich überlegen sind. Probiert zum Beispiel Jim’s South St. (wenn es nach dem Brand wieder offen ist), John’s Roast Pork oder Dalessandro’s in Roxborough. Jedes Viertel hat seinen eigenen Favoriten. Die Fleischqualität und die Art des Brotes (meistens die berühmten Amoroso Rolls) machen den Unterschied. Macht Euer eigenes Testessen und entscheidet selbst, welcher Käse und welche Zubereitung Euch am meisten überzeugt. Es ist eine fettige, triefende Angelegenheit, aber sie gehört zur Seele der Stadt einfach dazu.

Ein frisches Philadelphia-Cheesesteak-Sandwich auf einem Hoagie-Brötchen, gefüllt mit Rindfleischscheiben, geschmolzenem Käse, sautierten Pilzen, Zwiebeln und grünem Paprika, liegt auf braunem Pergamentpapier auf einem rustikalen Holztisch.
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Das Mütter Museum

Für alle, die es gerne etwas skurril und makaber mögen, ist das Mütter Museum ein absoluter Pflichttermin. Es gehört zum College of Physicians of Philadelphia und ist eines der weltweit bekanntesten Museen für medizinische Kuriositäten. Hier findet Ihr eine riesige Sammlung an anatomischen Besonderheiten, historischen medizinischen Instrumenten und pathologischen Präparaten. Von der Schädelsammlung von Josef Hyrtl bis hin zu konservierten Organen und Wachsmodellen von Krankheiten – das Museum ist nichts für schwache Nerven, aber ungemein faszinierend.

Besonders berühmt sind das konservierte Gehirn von Albert Einstein (in feinen Scheiben) und die Überreste der berühmten siamesischen Zwillinge Chang und Eng. Das Museum vermittelt trotz der teils schockierenden Exponate sehr viel Wissen über die Geschichte der Medizin und die Komplexität des menschlichen Körpers. Es ist oft recht voll, da die Räumlichkeiten in dem historischen Gebäude eher eng sind. Plant also am besten einen Besuch unter der Woche ein. Es ist ein Ort, der Euch zum Staunen, Gruseln und Nachdenken bringt und definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Die Skyline von Philadelphia zeigt moderne Wolkenkratzer vor einem blauen Himmel, im Vordergrund fahren Autos auf einer viel befahrenen Autobahn und grüne Bäume säumen die Fahrbahn.
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Der Benjamin Franklin Parkway und Logan Circle

Der Benjamin Franklin Parkway wird oft als die „Champs-Élysées von Philadelphia“ bezeichnet. Diese breite Prachtstraße wurde nach dem Vorbild des Pariser Boulevards entworfen und verbindet das Rathaus mit dem Art Museum. Wenn Ihr hier entlang spaziert, werdet Ihr von den Flaggen vieler Nationen begleitet, die die Straße säumen. Es ist das kulturelle Zentrum der Stadt, an dem sich Museen wie die Barnes Foundation, das Franklin Institute und die Academy of Natural Sciences aneinanderreihen.

In der Mitte des Parkways findet Ihr den Logan Circle (eigentlich ein Quadrat, aber der Verkehr fließt kreisförmig). Der Swann Memorial Fountain im Zentrum ist besonders im Sommer ein beliebter Treffpunkt. Ihr könnt hier wunderbar auf einer Bank sitzen und die Aussicht auf die Architektur genießen. Die Barnes Foundation beherbergt übrigens eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen impressionistischer und post-impressionistischer Kunst – die Art und Weise, wie die Bilder dort gehängt sind (nach Symmetrie und Themen statt nach Künstlern), ist absolut einzigartig. Der Parkway zeigt das mondäne, elegante Philadelphia und bietet fantastische Fotomotive.

Eine Stadtlandschaft am Flussufer bei Sonnenuntergang in Philadelphia, mit Autos, die den Fluss entlang fahren, kahlen Bäumen entlang der Straße und einer Skyline aus modernen Gebäuden unter einem klaren Himmel.
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Eine Tour durch die Mural Arts

Philadelphia wird oft als die „Mural Capital of the World“ bezeichnet. Überall in der Stadt findet Ihr riesige, kunstvolle Wandgemälde, die oft ganze Häuserwände einnehmen. Das Mural Arts Philadelphia Programm begann ursprünglich in den 80er Jahren als Anti-Graffiti-Initiative und hat sich zu einem der größten Kunstprojekte der Welt entwickelt. Über 4.000 Kunstwerke schmücken mittlerweile die Stadt. Sie erzählen Geschichten von lokalen Helden, sozialen Bewegungen oder einfach nur von der Schönheit des Viertels.

Ihr könnt diese Kunstwerke auf eigene Faust entdecken, aber wir empfehlen Euch eine geführte Tour. Es gibt Touren zu Fuß, mit dem Bus oder sogar mit dem Segway. Die Guides erzählen Euch die Hintergründe zu den einzelnen Bildern und erklären, wie die Bewohner der Viertel in den Entstehungsprozess einbezogen werden. Das macht die Wandmalereien zu weit mehr als nur Dekoration – sie sind Ausdruck der Identität der Stadt. Ein besonders berühmtes Werk ist „Common Threads“, aber Ihr werdet an fast jeder Straßenecke über neue, beeindruckende Kunst stolpern. Es macht die Stadt zu einer riesigen Open-Air-Galerie.

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Die Skyline von Philadelphia bei Nacht zeigt beleuchtete Wolkenkratzer und Gebäude, die sich im ruhigen Schuylkill River spiegeln, und das alles unter einem klaren, dunkelblauen Himmel.
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Das Rathaus (City Hall) und Dilworth Park

Das Rathaus von Philadelphia, die City Hall, ist ein architektonisches Wunderwerk. Als es fertiggestellt wurde, war es das höchste Gebäude der Welt (wenn man das Washington Monument nicht mitzählt). Es ist das größte gemauerte Gebäude der Welt ohne Stahlgerüst! Ihr solltet unbedingt eine Tour buchen, die Euch auf die Aussichtsplattform direkt unter die Statue von William Penn führt. Von dort oben habt Ihr einen 360-Grad-Blick über die gesamte Stadt – es ist die beste Aussicht, die Ihr bekommen könnt.

Direkt vor dem Rathaus liegt der Dilworth Park. Früher war dies eine graue Betonfläche, heute ist es ein lebendiger Platz mit Springbrunnen, die im Winter in eine Schlittschuhbahn verwandelt werden. Es gibt hier oft kostenlose Konzerte, Märkte oder Fitnesskurse. Es ist ein großartiger Ort, um eine Pause einzulegen, einen Kaffee zu trinken und das geschäftige Treiben der Stadtbewohner zu beobachten. Die Architektur des Rathauses mit ihren tausenden Skulpturen (alle vom Bildhauer Alexander Milne Calder geschaffen) ist so detailreich, dass Ihr immer wieder etwas Neues entdeckt, wenn Ihr um das Gebäude herumgeht.

Das Rathaus von Philadelphia steht prominent unter einem bewölkten Himmel, umgeben von anderen Gebäuden in Philadelphia. Im Vordergrund sorgen bunte Spielfigurenskulpturen und eine dunkle Brunnenstatue für künstlerisches Flair.
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Rittenhouse Square

Wenn Ihr sehen wollt, wo die schicken Philadelphier ihre Freizeit verbringen, dann müsst Ihr zum Rittenhouse Square. Dieser Park ist einer der fünf ursprünglichen Plätze, die William Penn im 17. Jahrhundert für die Stadt geplant hat. Heute ist er umgeben von Luxusapartments, Edel-Boutiquen und einigen der besten Restaurants der Stadt. Der Park selbst ist wunderschön gepflegt, mit Statuen, Brunnen und vielen Bänken. Es ist der perfekte Ort für ein Picknick oder um einfach nur Leute zu beobachten.

An den Wochenenden findet hier oft ein Bauernmarkt statt, und Künstler stellen ihre Werke aus. Die Atmosphäre ist entspannt und gehoben zugleich. In den umliegenden Straßen findet Ihr tolle Shopping-Möglichkeiten, von großen Marken bis hin zu kleinen Independent-Läden. Wenn Ihr Hunger habt, gibt es rund um den Platz zahlreiche Cafés mit Außengastronomie – perfekt für ein “Al Fresco”-Mittagessen an einem sonnigen Tag. Der Rittenhouse Square zeigt die elegante, lebenswerte Seite Philadelphias und ist ein schöner Kontrast zur eher rauen Energie in anderen Teilen der Stadt.

Ein grüner, grasbewachsener Park mit hohen, belaubten Bäumen, umgeben von mittleren und hohen Wohnhäusern unter einem blauen Himmel mit leichten Wolken im Herzen von Philadelphia.
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Spruce Street Harbor Park und Penn’s Landing

In den Sommermonaten zieht es alle an den Delaware River zum Spruce Street Harbor Park. Dieser Pop-up-Park ist eine kleine Oase mit bunten Hängematten, die in den Bäumen schwingen, schwimmenden Gärten und jeder Menge Streetfood-Ständen, die in Schiffscontainern untergebracht sind. Nachts wird der Park durch tausende LED-Lichter in den Bäumen in ein magisches Licht getaucht. Es ist der ultimative Ort zum Entspannen, Craft Beer zu trinken und die Brise vom Fluss zu genießen.

Gleich daneben liegt Penn’s Landing, wo Ihr historische Schiffe besichtigen könnt, wie den Cruiser Olympia oder das U-Boot Becuna. Im Winter gibt es hier das „Blue Cross RiverRink Winterfest“ mit Eislaufen und gemütlichen Feuerstellen. Die Stadt investiert gerade viel in die Neugestaltung des Flussufers, sodass es immer mehr Parks und Wege gibt, die das Wasser zugänglich machen. Ein Spaziergang entlang des Delaware River bietet Euch tolle Ausblicke auf die Benjamin Franklin Bridge, besonders wenn diese nachts blau leuchtet. Es ist ein Ort, der zeigt, wie Philadelphia seine industrielle Vergangenheit in moderne Lebensqualität verwandelt.

Ein lebhafter Außenbereich in Philadelphia mit bunten Sonnenschirmen überblickt einen Teich mit Schwimmpflanzen am Hafen. Die Menschen sitzen an Tischen, und das Grün umgibt die lebhafte Umgebung am Wasser unter einem klaren Himmel.
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Die Craft-Beer-Szene und Rooftop-Bars

Philadelphia hat eine der besten Craft-Beer-Szenen in den USA. Die Stadt hat eine lange Brautradition, die bis in die Kolonialzeit zurückreicht. Ihr solltet unbedingt lokale Brauereien wie Yards Brewing Company oder Victory Brewing besuchen. Viele Brauereien bieten Touren und Tastings an. Ein besonderes Erlebnis sind die „Beer Gardens“, die im Sommer überall in der Stadt aufpoppen. Der PHS Pop-up Garden ist oft wunderschön bepflanzt und bietet eine tolle Atmosphäre unter freiem Himmel.

Wenn Ihr Philadelphia lieber von oben seht, gibt es fantastische Rooftop-Bars. Die Assembly Rooftop Lounge bietet einen schicken Blick über den Logan Circle, während die Bok Bar im Süden der Stadt auf dem Dach einer alten Schule liegt und einen unschlagbaren Blick auf die Skyline bietet. In Philly trinkt man gerne lokal, also fragt immer nach Bieren aus der Region. Die Barkeeper sind meistens sehr stolz auf ihre Auswahl und beraten Euch gerne. Den Tag bei einem kühlen Drink über den Dächern der Stadt ausklingen zu lassen, ist der perfekte Abschluss für Euren Philadelphia-Trip.

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Eine Nahaufnahme des Biers, das aus einer braunen Flasche in ein gekipptes Glas gegossen wird, wobei goldene Flüssigkeit und Schaum zu sehen sind, vor einem warmen Hintergrund mit orange-gelbem Farbverlauf, der an einen gemütlichen Abend in Philadelphia erinnert.
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Fazit: Philadelphia wird Euch überraschen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Philadelphia eine Stadt ist, die man erleben muss, um ihre wahre Tiefe zu verstehen. Sie ist weit mehr als nur ein kurzer Stopp zwischen New York und Washington D.C. Ihr werdet feststellen, dass der Mix aus tief verwurzelter Geschichte und einer modernen, manchmal etwas rebellischen Kultur einen ganz besonderen Reiz ausübt. Ob Ihr nun die Stufen des Art Museums erklimmt, Euch durch den Reading Terminal Market schlemmt oder in die düstere Geschichte des Eastern State Penitentiary eintaucht – die Stadt hinterlässt bleibende Eindrücke.

Was Philadelphia so besonders macht, sind vor allem die Menschen und die Atmosphäre in den verschiedenen Vierteln. Ihr solltet Euch Zeit nehmen, abseits der Touristenpfade zu wandeln und die kleinen Cafés, die beeindruckende Straßenkunst und die herzliche Gastfreundschaft der „Philadelphians“ zu genießen. Es ist eine Stadt mit Ecken und Kanten, die stolz darauf ist, authentisch zu sein. Wir hoffen, dass diese 15 Tipps Euch dabei helfen, Euren Aufenthalt perfekt zu planen und Philadelphia so zu sehen, wie es ist: als eine der spannendsten und geschichtsträchtigsten Metropolen der Welt. Wir wünschen Euch eine fantastische Reise und viele unvergessliche Momente in der City of Brotherly Love! Viel Spaß beim Entdecken!

Die Skyline von Philadelphia mit modernen Wolkenkratzern und hohen Gebäuden, die sich im Schuylkill River spiegeln, umgeben von grünen Bäumen unter einem teilweise bewölkten Himmel, fängt den pulsierenden Geist von Philadelphia ein.

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Kathleen

Hi, ich bin Kathleen! Die USA haben mein Herz im Sturm erobert – von den Lichtern der Megacitys bis zur unendlichen Weite der Nationalparks. Auf Verliebt in die USA teile ich meine persönlichen Reiseerfahrungen, erprobte Routen und die besten Insider-Tipps mit dir, damit dein eigener Roadtrip unvergesslich wird. Planungsmut an, es geht los!

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