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Santa Monica Pier mit einem Riesenrad und bunten Fahrgeschäften über dem Meer, Wellen, die gegen den Pier schlagen, und ein strahlend blauer Himmel mit vereinzelten Wolken im Hintergrund.

Santa Monica Pier: Das ultimative Highlight an der kalifornischen Küste

Der Santa Monica Pier ist weit mehr als nur ein hölzerner Steg, der in den Pazifischen Ozean ragt. Er ist das pulsierende Herzstück der Küstenstadt Santa Monica, ein weltbekanntes Wahrzeichen und der emotionale Schlusspunkt einer der legendärsten Straßen der Welt. Wenn Ihr an die kalifornische Küste denkt, habt Ihr sofort das markante, solarbetriebene Riesenrad vor Augen, das sich majestätisch gegen den Abendhimmel abhebt, während die Wellen sanft unter den massiven Holzplanken brechen.

Dieses historische Monument zieht jährlich Millionen von Besuchern an und kombiniert den nostalgischen Charme eines klassischen amerikanischen Vergnügungsparks mit der lässigen, modernen Lebensart Kaliforniens. Ob Ihr auf der Suche nach Nervenkitzel im Freizeitpark seid, kulinarische Köstlichkeiten mit Meerblick genießen möchtet, lebendigen Straßenkünstlern zuschauen wollt oder einfach den spektakulären Sonnenuntergang über dem Ozean sucht – der Pier bietet für jeden Geschmack das passende Erlebnis.

Ein Besuch hier gehört fest zu jedem Aufenthalt in der Region Los Angeles. In diesem Blogbeitrag erfahrt Ihr alles, was Ihr für Euren perfekten Tag auf dem weltberühmten Steg wissen müsst, von versteckten historischen Schätzen bis hin zu praktischen Insider-Tipps für die Anreise.

Ein breiter Sandstrand, an dem Menschen am Ufer spazieren gehen und sich unter strahlend blauem Himmel mit vereinzelten Wolken entspannen; sanfte Wellen rollen an die Küste, und der berühmte Santa Monica Pier sowie Gebäude in der Ferne sind zu sehen.

Die faszinierende Geschichte des Piers

Um die heutige Magie des Santa Monica Piers ganz zu verstehen, hilft ein kleiner Blick zurück in die Vergangenheit. Der Pier ist im Grunde eine Kombination aus zwei verschiedenen Brückenkonstruktionen, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus völlig unterschiedlichen Gründen gebaut wurden.

Der ältere Teil, der Municipal Pier, wurde bereits im Jahr 1909 eröffnet. Die Motivation dahinter war allerdings wenig romantisch: Er diente primär dazu, Abwasserleitungen weit genug in den Ozean hinauszuführen. Dennoch erkannten die Bürger schnell den Freizeitwert des Bauwerks, und der Steg entwickelte sich rasch zu einem beliebten Treffpunkt für Angler und Spaziergänger.

Ein Blick auf das Meer mit sanften Wellen, ein Segelboot in der Ferne und der berühmte Santa Monica Pier, dessen Gebäude sich unter einem teilweise bewölkten Himmel über das Wasser erstrecken.

Im Jahr 1916 folgte der angrenzende Pleasure Pier, der von dem visionären Unternehmer Charles Looff errichtet wurde. Looff war berühmt für den Bau von Karussells und Vergnügungsparks an der US-Ostküste. Er brachte Achterbahnen, ein prachtvolles Karussellhaus und Tanzsäle an die Küste von Santa Monica.

Über die Jahrzehnte hinweg trotzte die Konstruktion schweren Stürmen, wirtschaftlichen Krisen und sogar Abrissplänen der Stadtverwaltung in den 1970er Jahren, die jedoch durch den leidenschaftlichen Protest der Bürger verhindert wurden. Heute steht der gesamte Komplex unter Denkmalschutz und hat sich seinen unverwechselbaren, historischen Charakter bewahrt.

Am Santa Monica Pier steht ein gelbes Gebäude, das sich über das Meer erstreckt, unter dem die Wellen brechen. Unter bunten Sonnenschirmen schlendern Menschen den Pier entlang. Der bewölkte Himmel darüber lässt hier und da blaue Flecken durchscheinen.

Anreise und Parken: Stressfrei ans Ziel kommen

Die Logistik rund um den Besuch kann in der Metropolregion Los Angeles eine kleine Herausforderung sein. Mit der richtigen Planung startet Ihr jedoch vollkommen entspannt in Euer Abenteuer.

Mit dem Auto und die Parkplatzsuche

Wenn Ihr mit dem Mietwagen anreist, solltet Ihr Euch darauf einstellen, dass die Parkplätze direkt am Strand begehrt und oft kostspielig sind.

  • Lot 1 North: Dieser Parkplatz liegt direkt nördlich des Piers auf Strandniveau (1550 Appian Way). Er ist extrem komfortabel, füllt sich an Wochenenden und im Sommer aber rasend schnell. Hier zahlt Ihr meist eine Tagespauschale.
  • Pier Deck Parking: Es gibt tatsächlich Parkplätze direkt auf dem Pier, die über die Rampe an der Colorado Avenue erreichbar sind. Die Plätze sind jedoch stark limitiert, teurer und das Manövrieren durch die Fußgängermassen erfordert starke Nerven.
  • Alternative City Garages: Eine oft günstigere und stressfreiere Option sind die Parkhäuser der Stadt Santa Monica in der Innenstadt (z.B. rund um die Third Street Promenade). Die ersten 90 Minuten sind dort in vielen Garagen kostenlos, und der Fußweg zum Pier beträgt lediglich 10 bis 15 Minuten.

Ein großes Schild mit der Aufschrift „PACIFIC PARK SANTA MONICA PIER“ und der Abbildung eines Riesenrads über dem Text ragt vor einem teilweise bewölkten Himmel empor und heißt die Besucher am legendären Santa Monica Pier willkommen.

Umweltfreundlich mit der Metro

Eine hervorragende und staufeie Alternative zum Auto ist die Metro E Line (ehemals Expo Line). Diese Stadtbahn verbindet Downtown Los Angeles direkt mit der Station Downtown Santa Monica. Von der Endstation aus seid Ihr nach einem kurzen, gemütlichen Spaziergang von etwa 10 Minuten direkt an der berühmten Eingangskonstruktion des Piers.

Ein blau-gelbes Bogenschild am Eingang des Santa Monica Pier mit der Aufschrift „Santa Monica Yacht Harbor – Sportfischen – Bootfahren – Cafés“, darunter gehen Menschen vorbei, im Hintergrund sind Palmen zu sehen.

Die Top-Attraktionen auf dem Pier

Sobald Ihr die historische Holzrampe hinuntergeht und den Duft von salziger Meeresluft und frischem Popcorn in der Nase habt, eröffnet sich Euch eine bunte Welt voller Unterhaltung.

Pacific Park: Der Vergnügungspark auf dem Wasser

Das unbestrittene Highlight für Familien und Adrenalinjunkies ist der Pacific Park, der einzige eintrittsfreie Vergnügungspark auf einem Pier an der US-Westküste. Ihr zahlt hier keinen generellen Eintritt, sondern erwerbt entweder Tickets für einzelne Fahrgeschäfte oder ein unbegrenztes Tagesticket (Wristband).

Ein farbenfroher Vergnügungspark mit einem Riesenrad und blauen Gebäuden liegt auf dem Santa Monica Pier über dem Meer unter einem strahlend blauen Himmel mit Wolken. Menschen spazieren den Pier entlang, und Wellen brechen sich an seinen Holzpfeilern.

  • Das Pacific Wheel: Dieses Riesenrad ist weltberühmt – nicht nur aus zahllosen Filmen, sondern auch wegen seiner Technik. Es ist das weltweit erste und einzige Riesenrad, das komplett mit Solarenergie betrieben wird. Wenn Ihr am Abend fahrt, genießt Ihr aus fast 40 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick über die funkelnde Küstenlinie und die Lichter der Stadt.
  • West Coaster: Diese klassische Stahlachterbahn schlängelt sich direkt an der Außenkante des Piers entlang. Während der Fahrt habt Ihr das Gefühl, direkt über dem Pazifik zu schweben, besonders wenn der Fahrtwind Euch bei den Kurven die Haare zerzaust.
  • Klassische Jahrmarktsspiele: Neben den Fahrgeschäften findet Ihr zahlreiche Buden, an denen Ihr Euer Geschick beim Dosenwerfen, Basketball oder Entenangeln testen könnt, um riesige Stofftiere zu gewinnen.

Eine Nahaufnahme des Riesenrads am Santa Monica Pier zeigt bunte Gondeln – gelb, rot und lila – vor einem klaren, strahlend blauen Himmel. Auf dem Bild ist nur ein Teil des berühmten Riesenrads zu sehen.

Das historische Looff Karussell

Im Inneren des wunderschönen Looff Hippodrome-Gebäudes befindet sich ein echtes Juwel der Handwerkskunst: das historische Karussell aus den 1920er Jahren. Die liebevoll restaurierten, hölzernen Pferde und Kutschen drehen sich hier zu den Klängen einer traditionellen Orgel. Es ist ein wunderbarer Ort, um für einen Moment der Hektik des modernen Parks zu entfliehen und in die Nostalgie der Jahrhundertwende einzutauchen.

Ein farbenfrohes Karussell in einem Innenraum mit kunstvoll verzierten Pferdefiguren, Holzböden und dekorativer Beleuchtung. Eine Person reitet auf einem der Pferde, während andere hinter einem Geländer in der Nähe großer Bogenfenster zuschauen – eine Szene, die den Charme des Santa Monica Pier heraufbeschwört.

Das offizielle Ende der Route 66

Für viele Roadtrip-Begeisterte ist dieser Punkt auf dem Pier ein heiliger Ort. Das Schild mit der Aufschrift “Route 66 – End of the Trail” markiert das symbolische Ende der legendären “Mother Road”, die sich über 3.940 Kilometer von Chicago bis an den Pazifik erstreckt. Ein Foto vor diesem Schild gehört zum absoluten Pflichtprogramm Eures Besuchs. Da der Andrang groß ist, müsst Ihr hier tagsüber oft mit einer kurzen Wartezeit für das perfekte Bild rechnen.

Vor einem bunten Riesenrad und den Schienen einer Achterbahn am Santa Monica Pier steht ein Straßenschild mit der Aufschrift „Historic Route 66“ – vor dem Hintergrund eines strahlend blauen Himmels in diesem lebhaften Vergnügungspark.

Heal the Bay Aquarium

Direkt unterhalb der Holzplanken des Piers, auf Strandniveau, verbirgt sich das Heal the Bay Aquarium (↗ jetzt Ticket sichern*). Dieses interaktive Meereszentrum ist besonders für Familien ein großartiger Zwischenstopp. Hier erfahrt Ihr alles über die lokale Unterwasserwelt der Santa Monica Bay. In Touch Tanks (Fühlbecken) können vorsichtige Besucher Seesterne, Seeigel und kleine Haie aus nächster Nähe betrachten, während das Zentrum gleichzeitig wichtige Aufklärungsarbeit zum Schutz der Ozeane leistet.

Ein Wandgemälde mit Delfinen, Fischen und einer Unterwasserszene, auf dem ein Holzschild mit der Aufschrift „Santa Monica Pier Aquarium“ und „Heal the Bay“ zu sehen ist, sowie ein roter Pfeil, der direkt auf den berühmten Santa Monica Pier zeigt.

Kulinarische Highlights: Essen auf dem Pier

Wer viel läuft und die salzige Meeresluft genießt, bekommt unweigerlich Appetit. Der Pier bietet eine breite Palette an kulinarischen Optionen, die von schnellen Snacks auf die Hand bis hin zu stilvollen Abendessen reichen.

Restaurants für den großen Hunger

  • The Albright: Dieses familiengeführte Restaurant ist der älteste durchgehend betriebene Gastronomiebetrieb auf dem Pier. Wenn Ihr frische Meeresfrüchte, klassischen “Clam Chowder” (Muschelsuppe) im Brotlaib oder fangfrischen Fisch sucht, seid Ihr hier genau richtig. Die Atmosphäre ist maritim, rustikal und sehr einladend.
  • Bubba Gump Shrimp Co.: Inspiriert vom Filmklassiker Forrest Gump bietet dieses Themenrestaurant eine riesige Auswahl an Garnelengerichten in allen erdenklichen Variationen. Neben dem Essen steht hier der Spaßfaktor im Vordergrund – testet Euer Filmwissen beim Servicepersonal oder macht ein Foto auf der berühmten Bank mit den Koffer-Replikaten vor dem Eingang.
  • Mariasol Cocina Mexicana: Am äußersten Ende des Piers gelegen, serviert dieses Restaurant mexikanische Küche. Hier könnt Ihr bei Tacos und einer frischen Margarita auf der Außenterrasse sitzen und den Blick endlos über den Ozean schweifen lassen.

An einer Wand hängt ein Schild mit der Aufschrift „Bubba Loves Santa Monica“, wobei das „O“ in „Loves“ durch ein Herzsymbol ersetzt ist. Darüber befindet sich eine dekorative Plakette mit der Aufschrift „Welcome“ und aufgemalten Blumen – ein Spiegelbild des Charmes, der in der Nähe des berühmten Santa Monica Pier zu finden ist.

Snacks und Süßes für zwischendurch

Wenn Ihr lieber flexibel bleiben möchtet, greift auf die zahlreichen Imbissbuden zurück. Holt Euch ein paar klassische Funnel Cakes (frittierter Teig mit Puderzucker), frische Churros oder einen typisch amerikanischen Corn Dog (Würstchen im Maisteigmantel). Mit dem Snack in der Hand lässt es sich wunderbar am Geländer des Piers stehen, um den Anglern am Ende des Stegs zuzusehen.

Auf einem blauen Metall-Picknicktisch am berühmten Santa Monica Pier steht eine Aluschale mit Nachos, belegt mit geschmolzenem Käse, Bohnen, Jalapeño-Scheiben, Sauerrahm und einer Kugel Guacamole.

Kultur, Straßenkunst und Anglerleben

Der Santa Monica Pier ist kein steriler Freizeitpark, sondern ein lebendiger öffentlicher Raum. Das macht seinen ganz besonderen Charme aus.

Die Straßenkünstler

An fast jedem Tag im Jahr verwandelt sich der Santa Monica Pier in eine Bühne für talentierte Musiker, Tänzer, Zauberer und Akrobaten. Die Qualität der Darbietungen ist oft erstaunlich hoch. Nehmt Euch die Zeit, um stehenzubleiben, der Musik zu lauschen und den Künstlern ein kleines Trinkgeld in den Hut zu werfen – sie prägen die einzigartige, kalifornische Atmosphäre dieses Ortes entscheidend mit.

Auf verwitterten Holzbrettern ist eine große Windrose gemalt, in deren Mitte „Santa Monica Pier“ zu lesen ist. Oben links sind die Schatten der Füße zweier Personen zu sehen, die einen klassischen Moment am legendären Santa Monica Pier einfangen.

Die Angler-Plattform

Am westlichen, äußersten Ende des Santa Monica Piers geht es deutlich ruhiver zu. Hier treffen sich Tag für Tag lokale Angler, die ihre Ruten in den tiefen Pazifik auswerfen. Für das Angeln auf dem Pier wird in Kalifornien übrigens keine staatliche Angellizenz benötigt, weshalb dieser Ort so beliebt ist. Es ist faszinierend zu beobachten, welche Fische hier aus dem Wasser gezogen werden, während über den Köpfen der Angler die Möwen im Wind segeln.

Ein Blick von oben auf einen Holzsteg, der an den Santa Monica Pier erinnert und sich über das Meer erstreckt, während dort einige Menschen angeln. Sanfte Wellen rollen unter dem Steg heran, während das Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche glitzert.

Unter dem Santa Monica Pier: Eine ganz andere Welt

Wenn Ihr den Trubel, die laute Musik und die bunten Lichter auf den Holzplanken für einen Moment hinter Euch lassen möchtet, solltet Ihr unbedingt den Weg nach unten antreten. Unter dem Santa Monica Pier erwartet Euch eine völlig andere, fast schon mystische Kulisse.

Nahaufnahme von Seepocken und Miesmuscheln, die sich an einer felsigen Oberfläche nahe der Wasserlinie am Santa Monica Pier festklammern, wobei sich lange grüne Seegrashalme zwischen den Muscheln verflechten. Der Hintergrund ist unscharf.

Hier steht Ihr im kühlen Schatten der riesigen, historischen Holzpfeiler, die seit Jahrzehnten den Wellen des Pazifiks trotzen. Das Licht bricht sich auf faszinierende Weise zwischen den massiven Balken und erzeugt ein spektakuläres Zusammenspiel aus Licht und Schatten – ein absoluter Geheimtipp für Fotografen und der perfekte Ort für einzigartige Urlaubsfotos.

Nahaufnahme eines verwitterten Holzpfahls in der Nähe des Santa Monica Pier, der mit Ansammlungen weißer Seepocken und dunkler Miesmuscheln bedeckt ist, im unscharfen Hintergrund sind nasser Sand und Wasser zu sehen.
Eine Nahaufnahme einer Ansammlung von Schwanenhals-Seepocken, die an einer Felsenwand in der Nähe des Santa Monica Pier haften, zeigt ihre weißen, länglichen Schalen und dunklen, ledrigen Stiele.

Während über Euren Köpfen das dumpfe Grollen der Achterbahn und das Klappern der Fußgänger zu hören ist, spürt Ihr hier unten den feinen Sand zwischen den Zehen und das rhythmische Rauschen des Ozeans.

Neben dem bereits erwähnten Heal the Bay Aquarium, das hier sein Zuhause hat, bietet dieser geschützte Bereich eine wunderbare Zuflucht an heißen Tagen, um die Seele baumeln zu lassen und die beeindruckende Architektur dieses Jahrhundertbauwerks aus einer völlig neuen Perspektive zu bestaunen.

Unterhalb des Santa Monica Pier sind die Stützbalken aus Holz und Metall mit Seepocken und anderen Meereslebewesen bewachsen. Das Sonnenlicht scheint durch die Lücken und spiegelt sich bei Ebbe auf dem nassen Sand.

Nahaufnahme einer Ansammlung von Seepocken, die sich an Treibholz in der Nähe des Santa Monica Pier festgesetzt haben, mit weißen Schalen, dunkelbraunen Körpern und grünen Algenflecken.
Blick von unterhalb des Santa Monica Pier, der zahlreiche große senkrechte Pfeiler zeigt, die die darüber liegende Konstruktion stützen, während im Hintergrund Sand und Licht durch die Lücken sickern.

Nahaufnahme von unten auf zwei große, verwitterte Betonpfeiler, die eine fleckige, sechseckige Betonplatte am Santa Monica Pier tragen; im Hintergrund sind Roststreifen und Metallrohre zu sehen.

Praktische Tipps für Euren perfekten Besuch

Damit Euer Ausflug zum Santa Monica Pier ein voller Erfolg wird, solltet Ihr ein paar praktische Ratschläge beherzigen:

  1. Die beste Tageszeit wählen: Wenn Ihr die großen Menschenmassen meiden möchtet, solltet Ihr in den frühen Vormittagsstunden kommen. Dann herrscht auf dem Pier eine fast schon friedliche Ruhe, und Ihr könnt fantastische Fotos ohne Hunderte andere Touristen im Hintergrund machen. Die magischste Zeit ist jedoch unbestritten der späte Nachmittag. Der Sonnenuntergang über dem Pazifik, gefolgt vom Einschalten der bunten Lichter des Riesenrads, ist ein unvergessliches Schauspiel.
  2. Kleidung im Zwiebellook: Auch wenn Südkalifornien für Sonne und Wärme bekannt ist – auf dem Pier weht fast immer eine frische Brise vom Ozean. Sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, kann es spürbar abkühlen. Packt daher unbedingt eine leichte Jacke oder einen Pullover in Euren Rucksack.
  3. Sicherheit und Aufmerksamkeit: Wie an jedem stark frequentierten Touristenort weltweit solltet Ihr auch hier ein waches Auge auf Eure Wertsachen haben. Taschendiebe nutzen das Gedränge rund um das Route 66-Schild oder die Straßenkünstler gerne aus.
  4. Kombination mit dem Strand: Verbindet den Besuch des Piers unbedingt mit einem Spaziergang am breiten Sandstrand von Santa Monica. Nördlich und südlich des Piers erstrecken sich kilometerlange Promenaden. Ihr könnt Euch auch Fahrräder leihen (↗ hier direkt vorab sichern*) und den berühmten Marvin Braude Bike Trail entlangfahren, der Santa Monica mit dem skurrilen Venice Beach verbindet.

Ein breiter Sandstrand mit sanften Wellen, Menschen, die am Ufer in der Nähe des Santa Monica Pier spazieren gehen, und ferne Berge unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken.

Häufige Fragen (FAQ) zum Santa Monica Pier

Kostet der Zutritt zum Santa Monica Pier Eintritt?

Nein, der Zugang zum Pier selbst sowie zum Pacific Park ist absolut kostenlos. Ihr zahlt lediglich für die Nutzung der einzelnen Fahrgeschäfte, für das Parken oder für Eure Verpflegung.

Wie sind die Öffnungszeiten des Piers?

Der Pier ist in der Regel an 365 Tagen im Jahr geöffnet, meist von den frühen Morgenstunden bis Mitternacht. Die genauen Öffnungszeiten der Fahrgeschäfte im Pacific Park, des Aquariums und der einzelnen Restaurants können jedoch variieren und sind stark wetter- sowie saisonabhängig.

Kann man vom Pier aus Wale oder Delfine sehen?

Ja, das ist durchaus möglich! Mit etwas Glück und Geduld könnt Ihr, besonders vom äußersten Ende des Piers aus, Schulen von Delfinen beobachten, die parallel zur Küste schwimmen. Während der Migrationsphasen im Winter und Frühling lassen sich mit einem Fernglas manchmal sogar Grauwale in der Ferne erblicken.

Ist der Pier barrierefrei zugänglich?

Ja, der Pier ist für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen gut zugänglich. Die Hauptrampe führt sanft von der Colorado Avenue hinab auf das Pierdeck. Zu beachten ist jedoch, dass der Boden aus historischen Holzplanken besteht, was zu einer etwas holprigen Fahrt führen kann.

Darf auf dem Pier geraucht werden?

Nein, auf dem gesamten Santa Monica Pier sowie am angrenzenden Strand herrscht ein striktes Rauchverbot, um die historische Holzkonstruktion vor Bränden zu schützen und die Umwelt sauber zu halten. Dies gilt auch für E-Zigaretten.

Gibt es öffentliche Toiletten auf dem Pier?

Ja, es gibt mehrere öffentliche Toilettenanlagen auf dem Pier, unter anderem in der Nähe des Pacific Parks und im historischen Karussellgebäude.

Der berühmte Santa Monica Pier erstreckt sich unter einem teilweise bewölkten Himmel über das Meer, während Menschen darauf spazieren gehen. Im Vordergrund schlängeln sich bunte Achterbahnschienen und sorgen neben den Gebäuden an der Küste für zusätzliche Spannung.

Fazit – Warum die Santa Monica Pier auf Eure Bucket-Liste gehört

Der Santa Monica Pier verkörpert das klassische, kalifornische Lebensgefühl in einer Perfektion, wie es nur wenige andere Orte im Golden State vermögen. Er verbindet auf einzigartige Weise die reiche Geschichte der amerikanischen Westküste mit dem modernen, lebendigen Tourismus der Gegenwart.

Ein Spaziergang über die historischen Holzplanken ist wie eine kleine Zeitreise, bei der hinter jeder Ecke ein neues visuelles oder akustisches Highlight auf Euch wartet. Ob Ihr den Nervenkitzel auf der Achterbahn sucht, im historischen Karussell in Erinnerungen schwelgt oder einfach bei einem kühlen Getränk den Blick über den endlosen Pazifik genießen möchtet – der Pier schafft Erinnerungen, die bleiben.

Wenn die Sonne langsam im Meer versinkt und das solargespeiste Riesenrad in seinen unzähligen Farben erstrahlt, entfaltet dieser Ort eine ganz besondere, fast schon intime Romantik inmitten des Trubels. Nehmt Euch bei Eurer Reise durch Kalifornien bewusst die Zeit, um diesen magischen Ort nicht nur schnell für ein Foto zu besuchen, sondern ihn mit allen Sinnen zu erleben. Er ist und bleibt das unbestrittene Kronjuwel der Küste von Los Angeles.

Santa Monica Pier mit einem Riesenrad und bunten Fahrgeschäften über dem Meer, Wellen, die gegen den Pier schlagen, und ein strahlend blauer Himmel mit vereinzelten Wolken im Hintergrund.
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Kathleen

Hi, ich bin Kathleen! Die USA haben mein Herz im Sturm erobert – von den Lichtern der Megacitys bis zur unendlichen Weite der Nationalparks. Auf Verliebt in die USA teile ich meine persönlichen Reiseerfahrungen, erprobte Routen und die besten Insider-Tipps mit dir, damit dein eigener Roadtrip unvergesslich wird. Planungsmut an, es geht los!

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